Compact Disc (CD)

Die Audio-CD (CDDA = Compact Disc Digital Audio) wurde 1980 von Sony und Philips vorgestellt und löste in den folgenden rund zehn Jahren die Schallplatte ab. Die Audiodaten werden immer ohne Datenreduktion mit einer Samplingfrequenz von 44,1 kHz bei einer Auflösung von 16 Bit gespeichert. Eine Audio-CD nach Red Book-Standard ist auf jedem CD-Player und PC-Laufwerk abspielbar. Durch das Verletzen dieses Standards wurden von diversen Plattenfirmen Kopierschutzmechanismen realisiert, wodurch CDs mit PC-Laufwerken, oft aber auch mit DVD/Blu-Ray-Playern nicht mehr abspielbar oder auslesbar sind. Solche CDs entsprechen nicht dem Red Book-Standard und dürfen daher auch nicht das oben rechts stehende Logo tragen.

Eine Audio-CD hat eine maximale Laufzeit von 80 Minuten, welche durch das engere Schreiben der Spur auf bis zu über 90 Minuten erhöht werden kann. Solche CDs verletzen allerdings auch den Red Book-Standard und sind möglicherweise nicht mit allen Geräten abspielbar.

Als in den 1990er Jahren CD-Brenner und Audio-CD-Rekorder auf den Markt kamen, war es auch für Heimanwender möglich, selbst direkt auf CDs aufzunehmen. Geräte für den Heimbereich akzeptieren allerdings meist nur spezielle CD-R-Audio-Rohlinge, da im Kaufpreis dieser Rohlinge eine Abgabe an die GEMA enthalten ist. Rein technisch unterscheiden sich diese Rohlinge nur durch eine Kennzeichnung im Lead-In.

verschiedene Compact Discs Plextor Plexwriter

Je nach Qualität und Lagerung der verwendeten Rohlinge variiert die Haltbarkeit von CDs sehr stark. Ich empfehle daher, gebrannte (d. h. nicht gepresste) Audio- und Daten-CDs auf Festplatte zu kopieren, da diese selbst bei guter Lagerung schon nach einigen Monaten nicht mehr lesbar sein können. Dies gilt ebenfalls für gebrannte DVDs. Ich rate außerdem davon ab, heute auf CDs oder DVDs zu archivieren – die bessere und komfortablere Wahl ist eine Festplatte. Siehe auch Auslesen von Audio-CDs und Archivieren.

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