MiniDisc

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Die von Sony entwickelte MiniDisc wurde 1991 eingeführt und sollte durch ihre einfache Aufnahme- und Schnittmöglichkeit die Compact Cassette im Heimbereich ablösen. Sie ermöglicht eine digitale Aufnahme auch mit kleinen, mobilen Geräten, sowie eine volldigitale Kopie von Compact Discs. Aus diesem Grund war sie Ende der 1990er Jahre (vor dem Zeitalter der MP3-Player) sehr beliebt. Auch im Rundfunkbereich wurde die MiniDisc genutzt, z. B. als Ersatz für die analogen Cartridges.

Die Spielzeit orientiert sich an der von Audio-CDs (74 oder 80 Minuten). Um diese Spielzeit auf einer deutlich kleineren Scheibe unterzubringen, wird ein Datenreduktionverfahren verwendet (ATRAC). Eine deutliche Verschlechterung der Audioqualität ist aber erst bei Longplay-Aufnahmen feststellbar, mit denen bis zu 320 Minuten auf eine MiniDisc passen.

verschiedene MiniDiscs

MiniDisc mit geöffneter Abdeckung geöffnete MiniDisc

Links: MiniDisc mit geöffneter Schutzabdeckung
Rechts: Geöffnete MiniDisc
(Achtung: Das Öffnen des Gehäuses kann die MiniDisc unbrauchbar machen! Keinesfalls das Gehäuse unnötig öffnen!)

Folgende Abspielgeräte sind bei mir im Einsatz:

Sony MDS-B6P
Professionelles Wiedergabegerät mit AES/EBU-Ausgang.

Sony MDS-B6P

Sony MDS-JE780
Hochwertiges Hifi-Gerät mit Longplay-Unterstützung.

Sony MDS-JE780

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