Zeitzeugen

Wer könnte besser aus früheren Zeiten berichten, als diejenigen, die sie selbst miterlebt haben? Deshalb sollen auf dieser Seite Radiomacher und -hörer zu Wort kommen und ihre Erinnerungen, Erlebnisse und Geschichten teilen.

 

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Axel Buchholz

Axel Buchholz kann auf rund 40 Jahre bei der "Europawelle Saar" des Saarländischen Rundfunks zurückblicken. Nach einer kurzen Zeit beim Sender Freies Berlin kam er durch sein Studium in Saarbrücken zum SR und arbeitete dort im Jugendfunk und im Zeitfunk. Seit dem Start der refomierten "Europawelle Saar" war er von Anfang an dabei und wurde später auch deren Programmleiter. Im Gespräch berichtet er aus der frühen Zeit der Europawelle und wie der SR seine Programme über die Jahrzehnte immer wieder an die veränderten Hörgewohnheiten anpassen musste.

Benny Schnier

Bayern 3, Radio C und Radio Xanadu - nur ein paar Stationen, die man in der Radiolaufbahn von Benny Schnier findet. Seit 1981 sitzt er hinter dem Mikrofon. Wie es dazu kam, dass er einer der Nachfolger von Thomas Gottschalk in "Pop nach 8" wurde, was ihn an den "Piratensendern" aus Südtirol gereitzt hat und warum es heute kein Classic Rock Programm in München gibt, erzählt er im Gespräch.

Bernd Mühlstraßer

Bernd Mühlstraßer war begeisterter Hörer von Bayern 3 seit der ersten Stunde. Zusammen mit Anja Spilling hat er die bekannte B3-History-Webseite aus der Taufe gehoben, welche ausführlich an über 30 Jahre Bayern 3 und dessen Macher erinnert. Im Gespräch erzählt von seinen ersten Radioerinnerungen, wie er zum Fan von Thomas Gottschalk und den SDR 3 Hitparden wurde, welche Höhen und Tiefen er in über 30 Jahren Programm von Bayern 3 erlebt hat und was er sich vom heutigen Radio wünscht.

Carlo von Tiedemann

Seit über 45 Jahren ist Carlo von Tiedemann eine feste Größe im NDR. Bundesweit bekannt wurde er zwar durch die "Aktuelle Schaubude" und "Show & Co. mit Carlo" im Fernsehen, immer treu geblieben ist er aber bis heute auch dem Hörfunk. Nicht lange nach seinen ersten Einsätzen im Zeitfunk ("Kurier am Mittag") ging es für ihn in die Unterhaltung. Bis Ende der 1990er Jahre moderierte er diverse Sendungen in NDR 2 und ist seitdem regelmäßig auf NDR 90,3 zu hören. Aus über 45 Jahren Radiogeschichte erzählt er im Gespräch.

Dagmar Berghoff

Dagmar Berghoff dürfte eine der bekanntesten Sprecherinnen in ganz Deutschland sein. Sie war die erste Sprecherin, die in der bis dahin von Männern dominierten Tagesschau vor die Kamera durfte. Begonnen hat sie allerdings beim Südwestfunk im Hörfunk. Und auch nach Ihrer Premiere bei der Tagesschau moderierte sie weiterhin im Hörfunk bei NDR 2 und der Hamburg-Welle. Über Ihre Anfänge in Baden-Baden, Frauen in den Nachrichten und die Hörfunkprogramme des NDR in den 1970er Jahren berichtet sie im Gespräch.

Dieter Hofherr

Dieter Hofherr ist Mitbegründer des ersten Privatradios in Deutschland, Radio Weinstraße, welches am 1. Januar 1984 im Kabelpilotprojekt Ludwigshafen auf Sendung ging. Dort brachte er sein technisches Wissen ein, welches er sich u. A. durch die Arbeit beim Südwestfunk in Baden-Baden angeeignet hatte. Nach der Übernahme durch Radio RPR betreute er dort den Sendebetrieb, brachte RPR Zwei auf Sendung und war zuletzt Technischer Leiter. Im Gespräch berichtet er, wie es zum ersten Privatradio in Deutschland kam, wie die Abwicklung der Sendungen in der Anstalt für Kabelkommunikation ablief und wie sich die Technik in den 1990er Jahren verändert hat.

Doris und Wolfgang Hanefurth

Doris und Wolfgang Hanefurth waren beide beim Norddeutschen Rundfunk in der Hörfunktechnik tätig, als Produktion und Sendung noch vollständig analog waren, Bandschnitt ein Handwerk war und Sendungen noch vollständig von der Technik gefahren wurden. Beide erlebten aber auch den Wandel zur Digitaltechnik mit, der nicht für jede(n) einfach war. Wie sie zum Hörfunk kamen, wie die Arbeit an der Hamburger Rothenbaumchaussee in den 1980er und 1990er Jahren war und wie sich diese verändert hat, berichten Doris und Wolfgang im Gespräch. Doris war zudem von 1985 bis 1992 als Technikerin im ARD-Hörfunkstudio in der Ost-Berliner Schadowstraße, wo sie den Mauerfall und die Wiedervereinigung hautnah miterlebt hat.

Dr. Helmut Simon

Dr. Helmut Simon kann ohne Zweifel zu den Privatradiopionieren in Deutschland gezählt werden. Er ist "Vater" eines der ersten Lokalradios in Bayern: Radio NWO in Kaufbeuren. Im Interview erzählt er von den Anfängen des Lokalradios in Bayern, den gesetzlichen Rahmenbedingungen und seinem "Kind" Radio NWO.

Elisabeth Heller

Elisabeth Heller begann ihre Arbeit als Musikredakteurin beim Regionalprogramm des Rundfunks der DDR im Funkhaus Weimar. 1979 wechselte sie in die Berliner Nalepastraße zur Musikredaktion von Radio DDR I. In diesem damals musikalisch breit aufgestellten Programm betreute sie sowohl Magazin- als auch Spezialsendungen. Wie die tagtägliche Arbeit der Musikredaktion in der DDR ablief, welche Freiheiten sich mit der politischen Wende Ende der 1980er Jahre ergaben und wie sie die Abwicklung des Rundfunks der DDR erlebt hat, erzählt sie im Zeitzeugengespräch.

Ernst Dohlus

Berlin ist schon lange der wohl am härtesten umkämpfte Radiomarkt in Deutschland. Ernst Dohlus war Programmleiter von SFB 2 in den Jahren, als der Privatfunk und der RIAS in die Offensive gingen. Er war als Korrespondent im Iran, war beim SFB nach dem Mauerfall Beauftragter für den Rundfunk der DDR, leitete den Bau des ARD-Hauptstadtstudios und war anschließend Leiter der Hörfunktechnik im Bayerischen Rundfunk, wo er Produktion und Sendung in das digitale Zeitalter überführte. Erlebnisse und Erinnerungen aus rund 40 Jahren Journalismus und Technik sind im Zeitzeugengespräch mit Ernst Dohlus zu hören.

Ernst Grissemann

Unterhaltungschef, Gründer von Ö3, Hörfunkintendant, Landesintendant in Tirol - Ernst Grissemann hat österreichische Radiogeschichte geschrieben. Wie war der Rundfunk in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg organisiert? Wie baut man ein neues Radioprogramm auf? Wie sah das Programm des ORF-Hörfunks in den 1960er und 1970er Jahren aus? Für diese und viele weitere Fragen hat sich Ernst Grissemann eine Stunde Zeit genommen und Erich Wartusch und Andreas Knedlik auf einen Mokka im ORF RadioCafé im Wiener Funkhaus getroffen.

Franz Förth

Der Wunsch, eines Tages beim Radio zu Arbeiten, kam bei Franz Förth bereits sehr früh. Nicht viel später durfte er Ado Schlier, Thomas Brennicke oder Werner Götze assistieren. Über 40 Jahre lang war er dann als Musikredakteur in der Abteilung "Leichte Musik" beim Bayerischen Rundfunk tätig. Wie DJ-Sendungen damals abliefen und wie sich die Arbeit der Musikredaktion über die Jahrzehnte verändert hat, erzählt Franz Förth im Gespräch.

Günter Heß

Im Alter von 20 Jahren kam Günter Heß 1958 zum Bayerischen Rundfunk. Zunächst im Schaltraum und in der Sendetechnik, wechselte er später in die Hörspiel- und Musikproduktion, wo er auch viele der bekannten Pumuckl-Hörspiele produzierte. Über seine lange Zeit im Hörfunk, die vom heutigen Computerzeitalter bis in die Jahre zurückreicht, in denen noch alles Mono war, erzählt er im Gespräch.

Günter Schneidewind

Günter Schneidewind war Englischlehrer in der DDR und moderierte eine wöchentliche Sendung beim Jugendradio DT64. Zu den Deutsch-Deutschen-Megacharts, der "Top 2000 D", kam er 1990 zu SDR 3 nach Stuttgart, wo er zusammen mit Matthias Holtmann eines der Moderatoren-Teams bildete. Kurze Zeit später wechselte er komplett nach Stuttgart, wo er bis 2018 bei SDR 3, SDR 1 und SWR1 Baden-Württemberg tätig war. Welche Musik hörte die Jugend in der DDR? Wie kam er als Englischlehrer zum Rundfunk? Wie erlebte er den Mauerfall und die Reise nach Stuttgart? Dies und mehr im Zeitzeugengespräch mit Günter Schneidewind.

Hella Hagbeck

Hella Hagbeck studierte an der Schauspielschule Berlin und unternahm ihre ersten Schritte im Rundfunk beim RIAS. Im Werbefunk des SFB moderierte sie u. A. die Sendung "Portrait nach Noten". Bevor sie 1984 zum Süddeutschen Rundfunk nach Heidelberg wechselte, war sie außerdem beim Südwestfunk tätig. Über ihre lange Zeit als Sprecherin und Moderatorin in Berlin, Baden-Baden, Heidelberg und Stuttgart sowie über die Veränderungen durch die Fusion von SDR und SWF erzählt sie im Zeitzeugengespräch.

Herbert Köhler

Herbert Köhler hörte schon in der Kindheit intensiv Radio. Noch während des Studiums fing er beim Münchner Privatsender Radio 2DAY an und kam 1989 zum Bayerischen Rundfunk, wo er als Stations- und Nachrichtensprecher tätig war. Im Programm Bayern 1 moderierte er ab 1991 außerdem u. A. die Sendungen "Gut aufgelegt", "So schön klingt Blasmusik", "Schlagerkarussell", das "Glückwunschkonzert" und den ARD-Nachtexpress bzw. -Radiowecker. Im Gespräch berichtet er aus seiner Zeit bei einem der kleinsten privaten Programme und einer großen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt.

Hildegard Springer

Hildegard Springer blickt auf über 40 Jahre Rundfunk zurück. Als einzige Frau in Ihrem Jahrgang machte sie eine Ausbildung zur Elektrotechnikerin. Kurz später ging sie an die Schule für Rundfunktechnik, an der sie zur Tontechnikerin für den Bayerischen Rundfunk ausgebildet wurde. Nach einer beruflichen Auszeit startete sie zusammen mit dem Kabelpilotprojekt Ludwigshafen in ein ganz neues Kapitel deutscher Mediengeschichte. Über diese lange und abwechslungsreiche Zeit berichtet sie im Gespräch.

Jim Sampson

Vom College-Radio in Boston über AFN zu Bayern 3 und Ö3 - Jim Sampson kann von einer abwechslungsreiche Radiokarriere berichten. Wie sah die Radiolandschaft in den USA aus? Wie hat er Radio in Deutschland in den 1970er Jahren wahrgenommen? Wie kam er zum BR? Wie hat er die Veränderungen bei Bayern 3 in den 1980er und 1990er Jahren erlebt und mitgeprägt? Wie kam es zu seinen Sendungen beim ORF? Dies und mehr im Zeitzeugengespräch.

Jörg Wagner

Jörg Wagner wuchs in der DDR auf und kam durch seine Eltern bereits früh in Kontakt zum Hörfunk. Zwar studierte er zunächst Theaterwissenschaften, doch 1987 führte ihn der Weg zu Jugendradio DT64, wo er bis 1993 Redakteur und Moderator war. Bis heute ist er als freier Journalist tätig und wöchentlich im Medienmagazin auf radioeins zu hören. Im Zeitzeugengespräch berichtet Jörg über seinen Weg zum Hörfunk, was die Jugend in der DDR im Radio hörte, über den Rundfunk in der Ost-Berliner Nalepastraße vor, während und nach der Wende 1989/1990 und über vieles mehr.

Jürgen Herrmann

Jürgen Herrmann kam 1971 zum Jugendfunk des Bayerischen Rundfunks. Ein paar Jahre darauf wechselte er als Musikredakteur in die Abteilung "Leichte Musik" und betreute und moderierte über vier Jahrzehnte lang Sendungen in Bayern 3. Im Interview berichtet er, wie Bayern 3 entstanden ist, wie der Bayerische Rundfunk auf den Start der Privatradios reagiert hat und wie er zu Formatradio steht.

Jürgen Kolb

Im März 2017 hatte Jürgen Kolb seine letzte Nachrichtensendung - höchste Zeit, um auf 38 Berufsjahre beim Hessischen Rundfunk zurückzublicken. Seit 1979 im Sprecherdienst, las Jürgen Kolb nicht nur Nachrichten und Verkehrsmeldungen, sondern war auch als Moderator in den Programmen des HR aktiv. Über seine lange Zeit beim Rundfunk, seine Leidenschaft für das gesprochene Wort, wie sich der Beruf des Sprechers über die Jahrzehnte verändert hat und warum es in der ARD eine Aussprachedatenbank gibt, erzählt er im Gespräch.

Jürgen Ochsenreither

Jürgen Ochsenreither war beim Start der Lokalradios in Nürnberg von Anfang an dabei. Bei Radio F, anfangs "Die aktuelle Pressewelle", war er viele Jahre Moderator und Musikredakteur. Im Gespräch erzählt er, wie das Programm damals klang, die Musikauswahl zustande kam und sich Technik und Programm über die Jahre verändert haben und verändern mussten.

Martin Himmelheber und Dieter Lachermund

  Es gab und gibt nur wenige private Radioprogramme, welche unabhängig von Verlagshäusern geführt werden bzw. wurden. Eines davon war Radio Neckarburg aus Mariazell (Landkreis Rottweil). 1990 auf Sendung gegangen hielt man sich dort nicht an Formatvorgaben oder Beraterfirmen, sondern machte Lokalradio "aus dem Bauch heraus". Martin Himmelheber und Dieter Lachermund waren über viele Jahre Mitarbeiter des Senders und berichten aus Ihrer Zeit in einem der sicherlich ungewöhnlichsten "Funkhäuser" Deutschlands.

Matthias Hanselmann

Matthias Hanselmann kam 1980 zum Jugenfunk des Sender Freies Berlin, der Sendung "S-F-Beat" - damals eine der wenigen Inseln mit Pop- und Rockmusik im Programm. Anfang der 1990er Jahre baute er das Jugendprogramm Radio 4U mit auf, war parallel bei Bayern 3 und später im Team von Fritz und radioeins dabei, bevor er zum Deutschlandradio wechselte. Als Musiker ist er außerdem Autor verschiedener Sounddesigns von Hörfunk- und Fernsehprogrammen. Im Gespräch berichtet er davon, wie er zum SFB kam, warum der S-F-Beat damals so beliebt war, wie Radio 4U klang und wie es zu seiner Tätigkeit bei Bayern 3 kam.

Michael Rother

Michael Rother kam 1976 zum Bayerischen Rundfunk. Nach der anfänglichen Tätigkeit als Studioassistent war er knapp vierzig Jahre im Schaltraum und als Sendetechniker tätig, bevor er sich 2016 in den Ruhestand verabschiedet hat. Im Gespräch erzählt er aus seiner langen Zeit an den Mischpult-Reglern, wie der Alltag im Sendungsbetrieb der 1980er Jahre aussah und wie sich der Umstieg auf die digitale Technik gestaltet hat.

Michael Schneider

"Nachwuchssprecher gesucht" - Dieser Aushang brachte Michael Schneider 1976 zum Bayerischen Rundfunk. Anfangs als Stationssprecher und Moderator, dann fast ausschließlich in den Nachrichten, wo er zu einer der Nachrichtenstimmen des BR wurde. Im Gespräch erzählt er, was sich in den über 40 Jahren seiner Tätigkeit vor dem Mikrofon verändert hat, welche Aufgaben ein Stationssprecher früher hatte und wie die Programme damals klangen. Dass die Talente des Tischtennis-Könners allerdings nicht nur im Vorlesen der Texte anderer lagen, stellte er auch viele Jahre beim Rai Sender Bozen unter Beweis, wo er selbst die Musik auswählte und moderierte.

Peter Bertelshofer

Eines der wenigen, von Verlagshäusern unabhängigen Lokalradios in Bayern ist Radio 2DAY in München. Seit über 30 Jahren wird das Programm als Familienbetrieb von Peter Bertelshofer geführt. Thomas Kircher hat mit ihm darüber gesprochen, wie er das Programm aus der Taufe gehoben hat, welche Höhen und Tiefen es in den Anfangsjahren gab und warum er seinen Sender nie verkauft hat.

Peter Stockinger

23 Jahre lang sendete SWF 3 aus Baden-Baden - 23 Jahre lang war Peter Stockinger in der Führungsmannschaft des Programms. SWF 3 war Vorreiter in vielen Bereichen: Die erste Popwelle, die von einer zentralen Redaktion gestaltet wurde, das erste Programm mit eigenem Nachtprogramm, eines der ersten Programme im Internet und mit digitalem Sendestudio - um nur einige Punkte zu nennen. Wie er zum Hörfunk kam, warum SWF 3 nicht als Autofahrer-Servicewelle auf Sendung ging und wie sich Programm und Technik bis hin zur Fusion mit SDR 3 im Jahr 1998 entwickelt haben, berichtet er im Zeitzeugengespräch.

Petra Pascal

Die Karriere von Petra Pascal begann 1969 als Chanson-Sängerin. 1975 gestaltete sie ihre erste Hörfunksendung, bevor Sie dann ab den 1980er Jahren überwiegend für den Rundfunk arbeitete. Über 30 Jahre war sie u. A. beim WDR ("Café Carlton"), Radio Bremen ("Sonntagsausgabe"), dem Hessischen Rundfunk ("Musik liegt in der Luft", "ARD-Nachtexpress"), dem Deutschlandfunk und der Deutschen Welle zu hören. Über die Gestaltung der Sendungen und wie sich diese und die Arbeit beim Hörfunk über die Jahrzehnte verändert haben, erzählt sie im Gespräch.

Rainer Kretschmann

Rainer Kretschmann war rund 40 Jahre als Sprecher und Reporter im Studio Franken des Bayerischen Rundfunks tätig. Über seine Tätigkeit, den Alltag als Reporter und die Geschichte des Studios, die bis in die 1920er Jahre zurückgeht, berichtet er im Gespräch.

Rainer Nitschke

Radio Luxemburg, SDR, WDR, Radio Bremen - nur ein paar Stationen, bei denen Rainer Nitschke in seinem über 50-jährigen Rundfunkleben tätig war. Vor allem beim Süddeutschen Rundfunk und WDR 4 gestaltete und moderierte er über Jahrzehnte Musik- und Unterhaltungssendungen zu fast jeder Tages- und Nachtzeit. Über seinen Start bei Radio Luxemburg, die Entwicklung von Sendungen auf SDR 1 und SDR 3, die Jahre im Kölner Funkhaus und vieles mehr erzählt er im Gespräch.

Stefan Parrisius

Stefan Parrisius begann seine Hörfunklaufbahn während des Studiums 1985 bei Radio 1, einem der ersten Privatradios in München. Nach einem Lokalradio-Pilotprojekt in Garmisch-Partenkirchen ging er 1988 zurück nach München zu Radio Xanadu, bevor er im Herbst 1988 zur Start-Besetzung von Antenne Bayern gehörte. Dort moderierte er u. A. 20 Jahre lang neben der Nachmittagssendung "Servus Bayern" vor allem Talk- und Call-In-Sendungen, bis zuletzt auch die samstägliche Sendung "Parrisius". Seit 2008 gehört er zum Team von "Eins zu Eins. Der Talk" und dem "Tagesgespräch" auf Bayern 2. Im Gespräch erinnert er sich an die Anfänge des Privatradios in München, an das Radioprojekt im Oberland und an den Aufbau und Start von Antenne Bayern.

Stefan Schwabeneder und Walter Blum

Beide haben eine Gemeinsamkeit: Sie sendeten 1987 auf derselben Frequenz in Augsburg - auf 92,2 MHz. Aber sie waren bei verschiedenen Programmen, da die Frequenz damals noch zwischen Radio Fantasy und Radio Tele 1 aufgeteilt war. Stefan Schwabeneder und Walter Blum - besser bekannt als "Fiete" - können also aus erster Hand berichten, wie das Lokalradio in Augsburg auf Sendung ging. Dies und vieles mehr im Zeitzeugengespräch.

Stephan Kaiser

Stephan Kaisers Stimme dürfte fast jeder schon irgendwo gehört haben: Im Fernsehen, am Telefonhörer, im Auto oder: im Radio. Vom ostbelgischen "Radiopiraten" zur Stationvoice der Deutschen Welle - nur zwei Stationen, auf die er nach knapp 40 Jahren Radio zurückblicken kann. Von der verrückten Truppe rund um Radio Benelux, vom Nachrichtensprechen bei der Deutschen Welle und vom Start des Lokalfunks in NRW berichtet Stephan Kaiser im Gespräch.

Thomas Gleßner

    Thomas Gleßner begann 1988 als Sprecher beim Saarländischen Rundfunk - entdeckt vom späteren Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer. 1991 wechselte er nach Mannheim zu Radio Regenbogen, wo er bis heute wohl der Moderator mit den meisten Sendestunden ist. Über Sendungen, Erlebnisse und Veränderungen in seinen rund 20 Jahren als Sprecher und Moderator berichtet er im Gespräch.

Thomas Koschwitz

Schon als Jugendlicher war er als "Pirat" on air, bevor er 1975 nach einer Sprechprobe beim Hessischen Rundfunk als einziger Kandidat verpflichtet wurde: Thomas Koschwitz. Nachrichten, Stationsansagen, Verkehrsservice - das alles gehörte zu seinen Aufgaben, bevor er zu einer der Stimmen von hr3 wurde. An der Seite von Werner Reinke, Martin Hecht und anderen entwickelte er hr3 in den 1980er Jahren von der Autofahrer- zu einer Popwelle, bevor er in den 1990er Jahren zunächst zum Fernsehen, dann zum Privatradio wechselte. Seit August 2018 ist er wieder zurück beim HR. Im Gespräch berichtet er über seinen Weg zu hr3, wie das Programm damals klang und warum er zum Privatradio ging.

Thomas Schmidt

Thomas Schmidt war einer der langjährigsten Moderatoren von SWR1 Baden-Württemberg bzw. SDR 3. 1984 kam er zum Studio Mannheim des Süddeutschen Rundfunks, wechselte wenig später nach Stuttgart und war maßgeblich an der Entwicklung von SDR 3 beteiligt. Bis heute ist die jährliche SWR1-Hitparade ein fester Programmbestandteil, für welchen Thomas Schmidt zusammen Stefan Siller 1989 mit der "Top Tausend X" und ein Jahr später mit der "Top 2000 D" die Grundsteine gelegt haben. Thomas Schmidt verstarb im Oktober 2019 vollkommen unerwartet. Über seinen Weg zu SDR 3, die ersten Hitparaden und wie es zum Wechsel zu SWR1 Baden-Württemberg kam, erzählt er im Gespräch.

Ulli Harraß

Schon früh hat Ulli Harraß Prioritäten gesetzt: Statt seine mündliche Abiturprüfung abzulegen, fuhr er nach Hamburg zum NDR, um dort seine erste Sendung bei NDR 2 zu moderieren. Über viele Jahre hat er die Jugendsendung "Der Club" geprägt. Als 1986 Radio Schleswig-Holstein als erstes landesweites Privatradio auf Sendung ging, wechselte er nach Kiel. Warum "Der Club" in den 1980er Jahren so beliebt war, wie Radio Schleswig-Holstein auf Sendung ging und wie der NDR darauf reagierte berichtet er im Gespräch.

Uwe Pagels und Matthias Dänzer-Vanotti

"Zeitfunk" hießen bis in die 2000er Jahre die Redaktionen, die sich mit tagesaktuellen Berichten, Reportagen, Kommentaren und Interviews beschäftigt haben. Beim Bayerischen Rundfunk war der Zeitfunk u. A. für das "Morgentelegramm" in Bayern 3, die "Welt am Morgen" in Bayern 2 oder "Aktuelles am Abend" in Bayern 1 zuständig. In den 1990er Jahren gingen zudem neue Programme auf Sendung, die durchgehend aktuelle Berichterstattung anboten, so beim BR B5 aktuell. Uwe Pagels und Matthias Dänzer-Vanotti sind noch heute in diesem Bereich, der Bayern 2 radioWelt, tätig und erinnern sich im Zeitzeugengespräch an die 1980er Jahre in der Nachrichtenredaktion, das frühmorgendliche Überspielen von Beiträgen und O-Tönen auf Tonbänder und an den Start von B5 aktuell.

Viktor Worms

Ein Brief an Frank Elstner verhalf Viktor Worms Anfang der 1980er Jahre zu einem Volontariat bei Radio Luxemburg. Zunächst in der Nachrichtenredaktion bei Hans Meiser moderiete er dann die Nachmittagssendung, war Frühmoderator und arbeitete mit Thomas Gottschalk zusammen. 1988 wechselte er zum Aufbau des neuen landesweiten Privatsenders Antenne Bayern nach München, wo er als Unterhaltungschef und später als Programmdirektor das Programm prägte. Über seine Zeit bei Radio Luxemburg, wie man ein komplett neues Radioprogramm auf Sendung bringt und wie er zum heutigen Radio steht, berichtet er im Zeitzeugengespräch.

Volker Croll

Im Gespräch mit Thomas Kircher erzählt Volker Croll aus seiner Zeit beim Bürgerradio, RTL Radio, dem ersten "Radio-Network" in Deutschland, und dem Stadtradio in Stuttgart, wo er von 1988 bis 1997 jede Woche mit seiner Oldiesendung zu hören war.

Werner Reinke

Seit 1968 ist Werner Reinke im Radio aktiv. Zunächst als Sprecher bei Radio Bremen, dann beim Hessischen Rundfunk, wo er durch Sendungen wie die "Hitparade International" oder die "Mittagsdiscotheke" zu einem der bekanntesten und beliebtesten Moderatoren wurde. Heute moderiert er jeden Samstagvormittag die musikjournalistische Sendung "Reinke am Samstag" in hr1. Wie man als Holzimportkaufmann zum Rundfunk kommt, womit man einer Studiotechnikerin ein Geburtstagsgeschenk machen kann und wie seine Sendungen entstehen, erzählt er im Gespräch.

Wolfgang Martin

Ohne Wolfgang Martin sähe die Geschichte der DDR-Popmusik anders aus. Der in Berlin lebende Musikredakteur kam Mitte der 1970er zur Stimme der DDR, arbeitete dann für Jugendradio DT64 und nach der Wende für den ORB und den RBB. Er veröffentlichte Bücher über Dieter „Maschine“ Birr, Holger Biege und in Kürze auch über seine eigene berufliche Karriere. Ein großer Musikkenner, der mit vielen Größen der DDR-Musik zusammengearbeitet hat und schon als Jugendlicher für das Radio und die Musik brannte. Darüber berichtet er im Gespräch mit Erich Wartusch.

Wolfgang Rositzka

Werbesprecher, Off-Stimme in Dokumentationen, Live-Moderation auf der Bühne: Wolfgang Rositzkas Stimme ist an vielen Stellen zu hören. Doch angefangen hat er als Sprecher im Düsseldorfer Verkehrsstudio von Radio Luxemburg. Zusammen mit Axel Fitzke entwickelte er die "Puhvogels", die später eine eigene Sendung bekamen. Auch beim Start des Privatradios in Deutschland war er dabei, zunächst bei Radio Weinstraße, dann bei Radio RPR und vor allem bei dessen Schlagerprogramm RPR Zwei. Im Gespräch berichtet er über seine verschiedenen Stationen.