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Herzlich willkommen im Hörfunkarchiv

… in dem sich über 50 Jahre Hörfunkgeschichte befinden. “Flüchtige” Programme und Livesendungen erhalten und Erinnerungen von Macherinnen und Machern und Hörerinnen und Hörern festhalten sind die wesentlichen Ziele des Archivs.

Hörfunkgeschichte auf Kassetten, Tonbändern, CDs…

Viele verschiedene Medien kamen über die Jahrzehnte auf den Markt. Egal auf welchem Medium aufgenommen wurde: Oft sind die von Hörern angefertigten Sendungsmitschnitte die einzigen noch erhaltenen Zeitdokumente. Denn: Die Programmveranstalter selbst haben kaum Sendungsmitschnitte angefertigt und archiviert. Diese Lücke möchte ich schließen, die Mitschnitte für die Zukunft sichern und online recherchierbar machen.

Bitte melden!

Melden Sie sich daher bitte, sollten Sie noch über Sendungsmitschnitte verfügen! Egal ob auf Kassette, Tonband, DAT, VHS, MiniDisc oder anderen Medien, ich digitalisiere diese gerne – kostenlos! Für fast alle Medien stehen hochwertige, professionelle Wiedergabegeräte, welche regelmäßig überprüft und gewartet werden, zur Verfügung. So ist die bestmögliche Qualität garantiert.

Das Hauptaugenmerk des Archivs liegt auf den Pop- und Schlagerprogrammen wie z. B. SWF 3, Bayern 3, Ö3 oder WDR 4, und den privaten Programmen – sowohl landesweit als auch lokal. Mitschnitte aus den 1980er Jahren oder älter sind am interessantesten und wertvollsten; Mitschnitte jüngeren Datums sind aber keinesfalls vom Archiv ausgeschlossen. Es umfasst grundsätzlich alle Programmsparten aus dem deutschen Sprachraum und beschränkt sich nicht auf einen bestimmten Zeitraum. Ich freue mich auf Ihre E-Mail! Ebenfalls freue ich mich über Unterlagen (Flyer, Programmschemata, Aufkleber etc.) und Fotos aus früheren Jahren, welche die Mitschnitte ergänzen und als Nachschlagewerk dienen können. Gerne scanne ich diese hochqualitativ ein.

Aber die Rundfunkanstalten haben doch selbst Archive?

Das ist richtig – und das ist auch gut so. Von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wurde in den vergangenen 60 bis 70 Jahren in großem Umfang Programmmaterial archiviert. Dies betrifft vor allem Wortproduktionen (Features, Hörspiele) und Musik (meist der Orchester des eigenen Hauses). Weniger Wert wurde auf die Archivierung von Sendungen der Pop-, Service- und Schlagerwellen, die in den 1970er und 1980er Jahren entstanden sind, gelegt. Natürlich ist der Hauptanteil an diesen Programmen – Musik aus Industrieproduktion – sowieso auf Schallplatte oder CD erhältlich, aber Moderation, Nachrichten, Jingles bzw. Erkennungsmelodien und auch Werbung machen das Gesamtbild eines Programms ebenso aus wie die Musik. Nicht ohne Grund waren Radiogrößen wie Thomas Gottschalk, Elmar Hörig oder Werner Reinke in den 1970er und 1980er Jahren so beliebt. Ebensfalls wurden von den Rundfunkanstalten keine Sendungsmitschnitte archiviert, welche das Gesamtbild aller Programme widerspiegeln. Nur durch solche Mitschnitte kann man sich heute ein vollumfängliches Bild davon machen, wie die Programme klangen, als es z. B. noch Stationssprecher gab.

Als Anfang und Mitte der 1980er Jahre dann die ersten privaten Programme auf Sendung gingen, zunächst noch aus dem Ausland einstrahlend und dann in den Kabelpilotprojekten, kamen ganz neue Klänge aus den Lautsprechern. Diese möchte ich ebenfalls bewahren.

Mein persönliches Interesse am Medium Radio

1989Seit meiner Kindheit spielt das Medium Radio für mich eine große Rolle. Musik und Stimmen aus dem “Kasten” haben auf mich immer eine Faszination ausgeübt, ebenso die Technik rund um den Empfänger. Ich begann mich intensiver mit der Programm- und Technikgeschichte zu befassen und habe schnell festgestellt, dass mich die Programme von früher begeistern – nicht zuletzt, weil sich meine “musikalische Heimat” ebenfalls in den 1970er bis 1990er Jahren befindet. Ebenso stellte ich fest, dass es keine Institution gibt, welche sich um den Erhalt der Programme bzw. der Mitschnitte in dieser Form kümmert. Das Archiv soll diese Lücke ich schließen. Die gesamte Archivarbeit betreibe ich in meiner Freizeit.

Viel Spaß beim Stöbern wünscht
Andreas Knedlik

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