Jürgen Herrmann

Jürgen Herrmann kam 1971 zum Jugendfunk des Bayerischen Rundfunks. Ein paar Jahre darauf wechselte er als Musikredakteur in die Abteilung “Leichte Musik” und betreute und moderierte über vier Jahrzehnte lang Sendungen in Bayern 3. Im Interview berichtet er, wie Bayern 3 entstanden ist, wie der Bayerische Rundfunk auf den Start der Privatradios reagiert hat und wie er zu Formatradio steht.

Jürgen Herrmann im Bayern 3 KultabendJürgen Herrmann im Bayern 3 KultabendJürgen Herrmann und Andreas Knedlik im Bayern 3 Studio

Wie kam es zum Programm Bayern 3 und wie wurde es entwickelt? Wie kamst du zu Bayern 3?

In den ersten Jahren von Bayern 3 war die Musik in den verschiedenen Sendungen noch sehr unterschiedlich und reichte von französischem Chanson bis zu Rockmusik. Gab es damals bereits eine Musikredaktion, die für das Programm gesamtverantwortlich war?

Wie haben die Hörer auf die unterschiedliche Musikauswahl reagiert?

Man kann aber schon sagen, dass die Auswahl der Musikredaktion insgesamt homogen war?

Wie wichtig war es für dich, dem Hörer Hintergrundinformationen zur Musik zu geben?

Als Anfang der 1980er die ersten privaten Radioprogramme aus Südtirol nach Bayern sendeten, wie waren die Reaktionen innerhalb des Bayerischen Rundfunks?

Wie reagierte man speziell bei Bayern 3?

Kam die Angst auf, dass die Hörer alle zu den privaten Programmen wechseln?

Im Gegensatz zu den Privaten gab es damals nur zeitweise ein Programm, das jüngere Hörer ansprach…

Warum änderte man nichts an den festgefahrenen Strukturen?

Wie kam es dann zur großen Bayern 3 Programmreform am 1. Juni 1992?

Kann man sagen, dass die fehlende Personality der neuen Moderatoren dazu beigetragen hat, dass das neue Programmkonzept nicht zum Erfolg geführt hat?

Auch heute gibt es noch mehr als genug neue Musik, über die man im Radio erzählen kann. Warum gibt es aber kaum noch Sendungen mit solchen Hintergrundinformationen?

Man glaubt also, der Hörer möchte das so?

Wohin denkst du geht die Reise?

 

Das Interview führten Markus Fischer und Andreas Knedlik im Dezember 2013 in Herrsching am Ammersee.

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